Gebrüder Markus und
     Michael Rechberger

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Dr. med. Michael Rechberger

Mitterweg 1, 4134 Putzleinsdorf
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Telefax: +43 (0) 7286 - 26883
E-Mail: mik.rechberger@medway.at

Geschichte

Nichtgesicherten Quellen zufolge wurde bereits in der Barockzeit in dieser Region Weinbau betrieben. Gesichert ist jedoch laut Aussage des heutigen Grafen von Helfenberg, Herrn Dominik Revertera, dass seine Urgrossmutter, Olimpia Revertera, geb. Aldobrandini, als sie von Italien infolge ihrer Heirat nach Helfenberg kam, im Jahre 1895 auf der Südseite des Schlosses Helfenberg Weinreben pflanzen lies.(Über die Nachhaltigkeit und den Erfolg dieses Unterfangens ist leider nichts bekannt.)

Exakt 109 Jahre später wurde im Jahre 2004 von den Gebrüdern Markus und Michael Rechberger der Entschluss gefasst, den ererbten und seit Generationen in Familienbesitz befindlichen Südhang in einen Weinberg umzugestalten.

Zwei Aspekte waren mitentscheidend für diesen Entschluss: Einerseits die Tatsache dass das Areal von 7000 m² (Wald, Wiese) auf dem sich dieser Südhang befindet mangels entsprechender Geräte nur mit Hilfe benachbarter Landwirte bearbeitet werden konnte. Andererseits aber auch der Ehrgeiz und die Motivation etwas ganz Neues zu wagen. Da die Rahmenbedingungen - Südhang, Neigung ca. 30 Grad, Flinsboden - ideal waren, starteten die Gebrüder das Abenteuer Weinbau und begannen 2004 mit den Erdbewegungsarbeiten.

Nach der Rodung der verbliebenen Waldbäume und Sträucher wurden mit Hilfe von Baggern und Raupen 6 Steinterrassen in den Hang gearbeitet. Die dabei verarbeiteten 600 Tonnen Steine aus dem örtlichen Steinbruch dienen neben der Befestigung der Terrassen natürlich auch der Wärmespeicherung. Im Mai des darauffolgenden Jahres wurden die Terrassen mit ca. 1000 klassischen Keltertrauben dreireihig bepflanzt. 135 verschieden färbige Duftrosenstöcke, welche einerseits als Indikatorpflanze fungieren andererseits der Anlage einen besonderen Zauber verleihen. Der dazugehörige Weinkeller mit Vorplatz entstand im Spätsommer desselben Jahres, wobei für den Keller die uralte Steingewölbetechnik angewendet wurde.

Passend zum toskanischen Flair der Gesamtanlage werden an der Westflanke des Weingartens auf drei überdachten Terrassen Paradeiser und Südfrüchte kultiviert.